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Das Internet der Dinge wird das Handwerk verändern

von pixabay

Beim Internet der Dinge (Internet of Things – kurz IoT) geht es schlicht um die Verknüpfung der physikalischen mit der digitalen Welt. Das ist eine riesige wirtschaftliche Chance.

Als Handwerksunternehmer sollten Sie Ihr Augenmerk bei der Digitalisierung aber nicht nur darauf legen, technische Dinge wie Maschinen und Anlagen, seien es eigene Geräte oder beispielsweise Heizungen von Kunden, zweckgebunden und über „Einbahnstraßen“ miteinander zu verbinden, um etwa Wartungs- oder Steuerungsfunktionen besser und schneller ausführen zu können.

Sie sollten auch Partner, potenzielle und bestehende Kunden sowie Mitarbeiter inklusive der von ihnen genutzten mobilen Werkzeuge wie Smartphones, Tablets oder Notebooks interaktiv miteinander vernetzen. Erst dann können Sie tatsächlich davon sprechen, sich im Internet der Dinge zu bewegen.

Mit diesem erweiterten Digitalisierungsansatz können Sie enorme Mehrwerte und Synergieeffekte für sich und Ihr Geschäft erzeugen. Das Internet der Dinge ist mehr als Sensoren, die Betriebsmittelstände überwachen und bei Bedarf eine Meldung absetzen bzw. das Nachfüllen des Heizöltanks auslösen, oder Kameras, die in Verbindung mit Software unangemeldete Bewegungen auf einem Gelände aufzeichnen und einen Alarm auslösen, u. v. m. Solche Lösungen gibt es schon lange. Früher brauchte es dafür aber meist noch eine Kabelverbindung ins Telekommunikationsnetz.

Neu ist im heutigen Internet der Dinge die mittlerweile wirklich uneingeschränkte Fähigkeit, Funktionen aller Art orts- und zeitunabhängig über das Internet auszuführen, sei es automatisch oder per manuell gegebenem „Befehl“.

Die zur Verfügung stehenden Bandbreiten in den Mobilfunknetzen, die Miniaturisierung und Energieeffizienz der Elektronik in Verbindung mit der Vielfalt der in allen mobilen Endgeräten heute zur Verfügung stehenden Funktionen von GPS zur Ortung über NFC zur kontaktlosen Übertragung von Daten, beispielsweise am mobilen Bezahlterminal, bis hin zu Beschleunigungsmessern etc. heben Grenzen auf.

Diese technischen Fakten können Sie in valide Geschäftschancen verwandeln. Dafür ist es wichtig zu verstehen, dass der Schlüsselbegriff „Internet der Dinge“ nicht für sich alleine steht, sondern im Kontext weiterer Themen, wie zum Beispiel Big Data, Produktion, Cloud Computing, Wettbewerb, betrachtet werden muss.

(Redaktionshinweis: Dieser Beitrag wurde im Auftrag von Richter+Frenzel von Redakteuren der G+F Verlags- und Beratungs GmbH erstellt. www.gf-vb.de ©)

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