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Teil II: Keine Digitalisierung ohne die Cloud – auch im Handwerk nicht!

Teil II: Keine Digitalisierung ohne die Cloud – auch im Handwerk nicht!

In Teil 1 dieses Beitrags ging es um den konkreten Nutzen, den Cloud Computing kleinen und mittleren Unternehmen bringt. In Teil 2 lesen Sie, worauf Sie beim Bezug von IT-Diensten aus dem Internet achten sollten.

Wichtig bei der Nutzung von Cloud Services ist immer, dass die entstehenden Kosten vor der ersten Nutzung geklärt sind und dass die für Ihr Unternehmen geltenden Regeln für Datenverarbeitung und Datenspeicherung gemäß allen vertraglichen und gesetzlichen Bestimmungen abgebildet werden. Cloud Computing verlagert die Erfüllung dieser Anforderungen aus technischer Sicht an die IT-Profis – also an den Dienstleister.

Unter diesen Vorzeichen können Sie deutlich intensiver und mit wesentlich weniger technischen Risikofaktoren in Themen wie Planung, Kalkulation und Angebotserstellung sowie Vermarktung von Produkten und Leistungen im Internet einsteigen.

Selbst vermeintlich anspruchsvolle Cloud-Computing-Modelle wie das sogenannte Managed Data Center – also der Betrieb der Unternehmens-IT mit Unterstützung eines externen Dienstleisters – sind auch für viele Handwerksunternehmen eine Überlegung wert.

Zwei einfache Beispiele zur Umsetzung sind:

1. IT-Infrastruktur im eigenen Haus mit Erweiterung in die Cloud bei Bedarf, zum Beispiel bei saisonalen Spitzenbelastungen

Bei diesem Modell wird die IT-Infrastruktur ganz oder teilweise von einem Dienstleister in Ihren Räumlichkeiten betrieben und gewartet. Bei Bedarf erfolgt über das Internet der automatische Zugriff auf zusätzliche Kapazitäten in der Cloud-Infrastruktur des Dienstleisters, um beispielsweise mehr Rechen- oder Speicherleistung zu bekommen.

Auch der Bereich der automatischen Anwendungs- und Datenwiederherstellung (Disaster Recovery) lässt sich über die Cloud-Infrastruktur des Dienstleisters abdecken. Um Sicherheitsbedenken auszuschließen, werden die von Ihnen beim Dienstleister genutzten IT-Ressourcen nur für Sie bereitgestellt und nicht mit anderen Kunden geteilt.

2. Betrieb der eigenen IT-Infrastruktur beim Dienstleister mit direkter bedarfsorientierter Leistungsanpassung

Hier stehen Ihre Server bei einem Dienstleister. Sie werden dort betrieben und gewartet. Der Vorteil: Bei Störungen sind die Mitarbeiter des Dienstleisters als Spezialisten vor Ort in der Lage, ohne Zeitverzögerung einzugreifen. Spitzenlasten werden durch „Zuschaltung“ von Kapazitäten aus der Cloud des Dienstleisters abgedeckt.

Fazit

Mit Cloud Computing werden die Grenzen der Unternehmens-IT gesprengt. Flexibilisierung, Kostenoptimierung und Risikominderung durch das Experten-Know-how der externen IT-Dienstleister sind Aspekte, die mit dem Bezug von Cloud Services einhergehen.

Ein praktisches Beispiel dafür, wie ein SHK-Handwerksbetrieb mit 35 Mitarbeitern mithilfe einer Cloud-Branchenlösung mehr Transparenz auf Projekt- und Prozessebene schaffen sowie eine schnellere Auftrags- und Angebotsabwicklung und einfachere Bestellungen aufgrund einer direkten Händleranbindung erreichen konnte, finden Sie hier. 

(Redaktionshinweis: Dieser Beitrag wurde im Auftrag von Richter+Frenzel von Redakteuren der G+F Verlags- und Beratungs GmbH erstellt. www.gf-vb.de ©)

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