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Digitalisierung ist für Unternehmen kein Selbstzweck – der wirtschaftliche Nutzen steht im Fokus! – Teil 2

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Im ersten Teil dieser Serie haben wir uns mit den Themen Verbesserung von Arbeitsabläufen, dem „Tuning“ von Kundenbeziehungen und der Optimierung von Geschäftsmodellen beschäftigt. Lassen Sie uns jetzt u. a. Start-ups über die Schulter schauen.

Was macht Start-up-Unternehmen aus? Welche ihrer Eigenschaften sind interessant für „etablierte“ Betriebe? Unternehmensgründer setzen oft auf flache Hierarchien im Unternehmen und können deshalb schnell agieren. In neu gegründeten Betrieben sind sich die Führungsmannschaft und die Mitarbeiter oft sehr viel mehr darüber bewusst, dass ihr junges Unternehmen sich mit neuen Geschäftsideen als Alleinstellungsmerkmal von Wettbewerbern abgrenzen muss. Das können auch digitale Mehrwerte sein.

Auch ein offener Führungsstil – mit dennoch klar definierten, effizienten Geschäftsabläufen und konsequent eingesetzten digitalen Controlling-Instrumenten – ist bei erfolgreichen Start-ups und ihren meist stark engagierten Inhabern und Mitarbeitern häufig zu finden.

Ein erfolgreiches Start-up qualifiziert sich in der Regel auch durch die Fähigkeit, sich kritisch und ehrlich laufend selbst zu überprüfen und dies nach außen zu zeigen.

Das heißt,

  • nach einem Misserfolg nicht die „Flinte ins Korn“ zu werfen,
  • sich anzuschauen, was passiert ist,
  • zu analysieren, was schlecht gelaufen ist,
  • neu aufzustehen, um es beim nächsten Mal besser zu machen,
  • zu verstehen, was Kunden und Geschäftspartner erwarten.

Mehrwerte schaffen

Die Kundenbedürfnisse haben sich komplett geändert. Die Wertschöpfung verändert sich: Die Produkte eines Unternehmens werden zunehmend durch mobile Services und das Internet ergänzt. Zwar umfasst der Kundenservice weiterhin vor allem die Beratung vor, während und nach dem Kauf. Doch die klassischen Grenzen zwischen Vertrieb, Marketing und Service lösen sich Zug um Zug auf.

Tipps für den digitalen Kundenservice:

  • Soziale Medien wie Facebook, Twitter und Google+ nutzen – also dort sein, wo der Kunde ist.
  • Kunden-Community in Form eines Forums auf der eigenen Website einrichten, um usergenerierten Content und Kundenideen für die Weiterentwicklung des eigenen Betriebs zu bekommen.
  • Automatisierte digitale Dienste wie Online-Terminkalender, automatisierte Fehlermeldungen aus Kundenanlagen oder mobile Bezahlungsmöglichkeiten schaffen positive Kundenerlebnisse durch Vereinfachung, denn das reibungslose Gesamterlebnis sorgt für Kundenzufriedenheit.
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