Zum Inhalt springen

So können Sie mit Smart Living das traditionelle Geschäft neu erfinden

Gebäudeautomatisierungslösungen werden sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich immer attraktiver. Beherrschende Themen sind dabei Energieeffizienz, Steigerung von Wohn- und Bedienungskomfort, Überwachung und Sicherstellung von Funktionen sowie Gebäudesicherheit. Gefragt ist digitales Energiemanagement, das auch selbst erzeugte Energie aus erneuerbaren Quellen wie Solar- und Erdwärmeanlagen sowie moderne Speicher- und Elektromobilitätslösungen integriert.

Die Vorteile solcher Lösungen liegen auf der Hand: Wer viel auf Reisen ist, kann sein Zuhause aus der Ferne überwachen. Wer beruflich stark engagiert ist, kann die Funktionen seines digital gesteuerten Heims flexibel regeln und dann gezielt und bequem abrufen, wenn er Zeit hat. Menschen mit physischen Einschränkungen können eigenständig in ihren vier Wänden leben.

Zukunftsmarkt Smart Living

Ansprechpartner für Beratung, Installation, Vernetzung, Wartung und Reparatur von Smart-Living-Systemen sind dafür fachlich qualifizierte Fachhandwerksbetriebe. Wenn Sie diesen wachsenden Trend gezielt aufgreifen und in der Lage sind, maßgeschneiderte Smart-Living-Lösungen anzubieten, heben Sie sich als Unternehmen von vielen Wettbewerbern ab.

Sie sollten in diesem Zusammenhang beachten, dass es den Interessenten immer weniger um bestimmte Produkte geht. Von Interesse sind ganzheitliche Lösungen, die zum Beispiel die Heizung automatisch oder ferngesteuert regeln, Geräte aktivieren, die Alarmanlage überwachen, unnötige Energieverbraucher intelligent abschalten und bei Bedarf automatisch mit dem Besitzer kommunizieren.

Traditionelles Handwerk mit digital erweitertem Geschäftsmodell

Die Geschäftschancen durch Smart Living fürs Handwerk sind nachweislich vorhanden. So heißt es in der COQON-Studie vom September 2016 zum Thema: „Mit der digitalen Modernisierung ihrer Wohnung oder ihres Hauses würden 61 Prozent der Befragten durchaus einen Fachbetrieb beauftragen.“

Insgesamt seien 74 Prozent der Deutschen bereit, ihr Heim gern digital zu vernetzen. 63 Prozent geben an, ein Smart Home als absolut zeitgemäße Art des Wohnens anzusehen, die genauso selbstverständlich ist wie die Nutzung eines Smartphones. Jeder Vierte ist bereit, 2.000 Euro und mehr für die Installierung von Smart-Living-Funktionen in seinen vier Wänden auszugeben.

Und als Ergebnis der Studie „Smart Home- und AAL-Technologien in der Immobilien- und Wohnungswirtschaft“ der SmartHome Initiative Deutschland e. V. steht zu lesen: „… 19,8 Millionen aller Online-Haushalte in Deutschland interessieren sich für Smart-Home-Lösungen. Insbesondere jüngere Personen in Mehrpersonenhaushalten mit einem höheren Haushaltsnettoeinkommen und Bildungsgrad bewerten intelligente Wohnlösungen als interessant.“

Fazit

Wenn Sie als Fachhandwerker den Smart-Living-Trend nutzen, können Sie die Rolle des „ersten“ Ansprechpartners übernehmen – bevor es ein anderer tut. Die Hersteller, aber auch Energiekonzerne, bieten bereits eine breite Palette an Lösungen und Produkten an, die über gemeinsame Plattformen auch herstellerübergreifend zusammenarbeiten und somit als Systemlösung miteinander integriert werden können.

Foto: © zhu difeng / stock.adobe.com

Schlagwörter des Beitrags: ,