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Digitale Assistenzsysteme im vernetzten Servicefahrzeug machen Sinn

Digitale Assistenzsysteme im vernetzten Servicefahrzeug machen Sinn

Digitale Assistenzsysteme können in der Werkstatt oder auf der Baustelle einen wertvollen Beitrag zur Effizienz im Handwerk leisten. Aber auch im Servicefahrzeug ist Arbeitsunterstützung mithilfe von Digitalisierung, Vernetzung, Automatisierung und Datenanalysen absolut sinnvoll.

Um Ihrem Anspruch an Digitalisierung auch im Servicefahrzeug gerecht zu werden, kooperieren Hersteller von Transportern auch mit der IT-Industrie, zum Beispiel mit dem Softwareanbieter Microsoft. Die digital optimierte Konnektivität der darauf aufgebauten Servicefahrzeuge bringt Ihnen Vorteile – unter anderem bei der Optimierung von Betriebszeiten und -kosten.

So kann beispielsweise der Iveco Daily in der neuesten Generation Echtzeitdaten an das Kontrollzentrum des Herstellers senden. Diese ermöglichen es den Spezialisten, dort mithilfe von Diagnoseeingriffen oder Software-Updates aus der Ferne die Anzahl Ihrer Werkstattbesuche zu reduzieren.

Mit der dazugehörigen App können Sie von Ihrem Smartphone aus die Effizienz Ihrer Servicefahrzeuge verbessern. Damit lassen sich auch wichtige Parameter wie Leistung oder Kraftstoffverbrauch analysieren. Die Fahrzeuge senden Empfehlungen für einen effizienten Fahrstil an Ihre Fahrer. Und Sie können anhand der Verbrauchswerte analysieren, wer die Empfehlungen wirklich umsetzt.

Stadtverkehr im Servicefahrzeug digital „entstressen“

Es gibt längst Fahrzeug-Assistenzsysteme, die die Sicherheit erhöhen. Zum Beispiel mit einer Abstandswarnung. Aber auch das Fahren selbst lässt sich im Servicefahrzeug eines Handwerkers digital erleichtern. Der Iveco Daily bietet die Funktion „Queue Assist“.

Wenn Ihre Teams viel im Stadtverkehr oder auf staugefährdeten Straßen unterwegs sind, ergibt so ein Tool durchaus Sinn: Es überwacht bei zäh fließendem bis stehendem Verkehr das vorausfahrende Fahrzeug und folgt diesem, ohne dass man als Fahrer eingreifen muss. Das schont Nerven, Kupplung und auch die Treibstoffkasse. Diese Automatik verringert zudem die Gefahr, dass Ihr Fahrer beispielsweise durch Unaufmerksamkeit einen Auffahrunfall verursacht, der zusätzlich bei den Versicherungskosten zu Buche schlagen würde.

Der Stauassistent wird dazu durch ein Notbremssystem verstärkt. Dieses soll Kollisionen unter 50 km/h verhindern. Unfälle bei Geschwindigkeit unter 5 km/h werden durch eine automatische Bremsung leichter vermieden – sehr sinnvoll beim Rangieren in unbekannten Höfen oder engen Altstadtgassen.

Digitale Fahrsicherheit in den Bergen, im Winter und auf Baustellen

Der Daily ist – wie viele andere – ein Transporter mit Heckantrieb. Das hat Vor- und Nachteile. Aber: Er hilft aktiv bei Fahrten auf Schnee, im Sand oder im Schlamm aktiv mit. Bei starkem Gefälle kommt ein Bergabfahrassistent zum Einsatz.

Und wenn Sie mal wirklich schwer laden müssen: Der Reifendruck wird in Echtzeit digital überwacht und dem Fahrer angezeigt, auch bei Zwillingsbereifung auf der Hinterachse. Damit vermeiden Sie Reifenschäden durch Überhitzung oder einseitige Abnutzung.

Fazit

Anschaffung, Unterhalt und Tagesbetrieb von Servicefahrzeugen können viel Kapital binden. Wenn Ihre Fachkräfte hauptsächlich im Kundeneinsatz unterwegs sind, wissen Sie, davon ein Lied zu singen. Der Einsatz von Assistenzsystemen, die Sie und Ihre Mitarbeiter dabei unterstützen, Treibstoff zu sparen, Auffahrunfälle zu verhindern und Werkstattbesuche zu reduzieren, sind also ganz sicher eine sinnvolle Investition.

Wie digital sind Ihre Servicefahrzeuge? Wie viel Unterstützung bekommen Ihre Fahrer im Handwerkeralltag von diesem Werkzeug? Welchen Überblick haben Sie als Unternehmer über Effizienz und Zustand Ihrer Servicefahrzeuge? Aktuelle Testberichte zu Transportern aller Gewichtsklassen mit digitaler Fahrerunterstützung nebst Datenerfassung und mit Antriebsarten von Diesel über Gas bis hin zu elektrisch bekommen Sie hier!

Foto: pagnacco / stock.adobe.com

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