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Abläufe im Unternehmen einfach und effizient organisieren – so geht’s!

Foto: pixabay

Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien darf im Kontext der Digitalisierung nicht als rein unterstützendes Element der Unternehmensentwicklung verstanden werden. Diese Sichtweise würde Sie von der konkreten Entwicklung und Umsetzung des digitalen Wandels in Ihrem Unternehmen abhalten.  

Es geht vielmehr darum, die über Branchen- oder betriebswirtschaftliche Software oder programmierbare Maschinensteuerung hinausgehenden Werkzeuge zu nutzen. Denn genau diese ermöglichen es Ihnen, einen wirklich digitalen Weg einzuschlagen. Hierzu zählen das Smartphone ebenso wie Cloud Services oder verschiedene digitale Kommunikationskanäle in der internen und externen Zusammenarbeit.

Um hier voranzukommen bzw. auf dem aktuellen Stand zu bleiben, sollten Sie regelmäßig den technologischen Status quo Ihres Betriebs ermitteln. Das ist im Prinzip kein Hexenwerk. Am einfachsten geht das mit einer Checkliste, die entsprechend über den ganzen Betrieb hinweg bearbeitet werden kann. Idealerweise gleich digital über eine App. Das ist Learning by Doing in Reinkultur. Wenn Sie der Meinung sind, dass diese Checkliste besser beim externen IT-Partner aufgehoben ist – auch gut. In jedem Fall jetzt loslegen.

Selbst wenn Sie aufgrund dieser Checkliste eine erste gute Bewertung des Zustands Ihrer internen IT bekommen: Das gibt noch keinen konkreten Aufschluss darüber, ob Sie auch für den digitalen Wandel gut gewappnet sind.

Informationstechnologie als flexiblen Service beziehen

Die effiziente und sinnvolle Verknüpfung einzelner IT-Komponenten ist heute mehr denn je die Grundlage für ein erfolgreiches Geschäft. Das bedeutet auch die Einbeziehung externer IT-Services aus der Cloud. Beim Cloud Computing muss verstanden werden, dass es hier um sehr viel mehr geht als um das einfache Auslagern von Daten.

Cloud-Technologie bietet vor allem völlig neue und flexible Möglichkeiten, Geschäftsabläufe abzubilden und digitale Funktionalitäten nach Bedarf zu nutzen. Mobile Profi-Apps – seien es nun Standard-Lösungen aus dem App-Store oder auf den speziellen Bedarf Ihrer Branche oder Ihres Geschäfts zugeschnittene Lösungen – machen Abläufe „serviceorientierter“. Was spricht also dagegen, noch mehr als bisher auf mobile Lösungen und Cloud Services zu setzen?

Um konkrete Anregungen und Beispiele für Ihren eigenen Betrieb zu bekommen, sollten Sie ruhig anderen Unternehmen über die Schulter schauen! Beginnen Sie,  Praxisbeispiele – sogenannte Best Practices – zu suchen und zu bewerten. Fragen Sie dazu auch in der für Sie zuständigen Handwerksorganisation oder Industrie- und Handelskammer nach.

Gute Beispiele finden Sie auch im Internet. „Digitale“ Vorzeigeunternehmer treffen Sie bei Veranstaltungen, in Verbänden oder Netzwerken. Am besten legen Sie eine interne Best-Practice-Datenbank an, die Sie in regelmäßigem Abstand mit Ihrem Team durchsprechen.

Wenn Sie den digitalen Wandel in Ihrem Betrieb vor allem für die Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb vorantreiben wollen, sollten Sie in allen Bereichen aktiv auf neue, wirklich digitale Kommunikationskanäle setzen, die „alles“ miteinander vernetzen. Dazu muss Ihr Credo lauten: „Alles, was digitalisiert werden kann, wird auch digitalisiert!“

Digitaler Fahrplan

Wenn Sie wollen, dass die Digitalisierung von Arbeitsabläufen und die Vernetzung Ihres Betriebs, Ihrer Teams, der vorhandenen Informationen und des gespeicherten Wissens auch bei Ihren Partnern und Kunden einen tiefen Eindruck hinterlassen, dann sollten Sie im Rahmen eines organisatorisch und zeitlich strukturierten Fahrplans beginnen. Zum Beispiel mit dem Einsatz eines digitalen, internetbasierten Projektmanagement-Tools, um einfach noch transparenter, strukturierter und effizienter als Ihr Wettbewerb zu arbeiten.

Ihre Mitarbeiter werden dann – vorausgesetzt, Sie haben sie rechtzeitig auf diese Veränderung(en) vorbereitet – durch eine offene Kommunikation und das Teilen von Informationen und Wissen wesentliche Faktoren für Persönlichkeitsentwicklung, Selbstmanagement, Selbstständigkeit und die Steigerung der eigenen Produktivität erleben.

Die Nutzung solcher digitalen Services unterstützt auch das wissensorientierte Arbeiten von Projektteams in der Planung und Umsetzung von Kundenaufträgen. Wesentliche Faktoren sind hierbei unter anderem Sicherheit, Zuverlässigkeit, flexibel anpassbare Funktionen der Werkzeuge, vereinfachter Technologiezugriff, stark reduzierter IT-Finanzierungsaufwand und verstärkte Konzentration auf das eigene Kerngeschäft.

(Redaktionshinweis: Dieser Beitrag wurde im Auftrag von Richter+Frenzel von Redakteuren der G+F Verlags- und Beratungs GmbH erstellt. www.gf-vb.de ©)