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Kosten sparen – Büroarbeitsplatz teilen

Kosten sparen – Büroarbeitsplatz teilen

Das Ganze nennt sich neudeutsch Hot Desking oder Desksharing und ist eine Art der Büroraumverwaltung, bei der sich mehrere Mitarbeiter zu verschiedenen Zeiten einen Büroarbeitsplatz teilen. Wenn Sie dieses Konzept richtig umsetzen, profitieren Sie von Platz- und Kostenersparnis.

Immer mehr Unternehmen nutzen das Konzept, wenn sie ihren Mitarbeitern mehr Flexibilität hinsichtlich ihrer Arbeitszeiten ermöglichen und zugleich die Zahl ungenutzter Schreibtische verringern wollen. Was ist aber notwendig, damit das Teilen eines Desktop-Arbeitsplatzes in Ihrem Unternehmen funktioniert?

Die Vor- und Nachteile

Es kann eine Weile dauern, bis sich Mitarbeiter an den Gedanken gewöhnt haben, sich komplett von einem eigenen Schreibtisch in der Firma zu verabschieden. Andererseits bieten neue Arbeitsweisen mit flexiblen Arbeitszeiten oder der Möglichkeit, auch mal von zu Hause zu arbeiten, den Beschäftigten mehr Freiheiten.

Auch handwerkliche Unternehmensbereiche wie Werkstatt und Lager können mit einem „gesharten“ Desktop-Arbeitsplatz ausgestattet werden, den die dort tätigen Mitarbeiter dann nach Bedarf nutzen. Zum Beispiel, um eine Zeichnung auszudrucken, um mal eben Auftragsdaten aus der Cloud abzurufen oder um einen ausgehenden Artikel schnell und unkompliziert nachzubestellen.

Die richtige „Hardware” für das Hot-Desking-Konzept

Wenn mehrere Personen denselben Desktop benutzen, sollte unbedingt die Höhe der Arbeitsfläche, Bildschirmhöhe und -winkel, die Positionierung von Tastatur, Maus und Fußablage individuell und einfach verstellbar sein. Auch ein dementsprechend geeigneter Stuhl ist für gesundes Arbeiten wichtig. Andererseits ist die Verwendung vorhandener Möbel ökonomisch durchaus sinnvoll und ergonomisch machbar.

Eine geeignete Option, die den Anforderungen verschiedener Benutzer Rechnung trägt, sind Steh-Sitz-Schreibtisch-Konverter. Dabei handelt es sich um ergonomische Schreibtischaufsätze, bei denen mit einem Handgriff Bildschirme, Tastatur und Maus auf die gewünschte Höhe gebracht werden können. Gute Steh-Sitz-Aufsätze ermöglichen auch im Sitzen bequemes Arbeiten. Hier kann die Tastaturablage so positioniert werden, dass sie die Belastung während des Tippens minimiert.

Kosten sparen – Büroarbeitsplatz teilen
Ein ergonomischer Steh-Sitz-Schreibtischaufsatz bietet Platz für mehrere Bildschirme.
(Bild: Ergotron Inc.)

Ergonomische Monitorarme

Eine weitere Option, um Schreibtische in individuell anpassbare, gemeinsam genutzte Arbeitsplätze zu verwandeln, ist der Einsatz von am Tisch befestigten Monitorarmen. Sie können daran bereits vorhandene Bildschirme befestigen und weiter nutzen. Dadurch haben Ihre Mitarbeiter die Freiheit, den Bildschirm genau nach ihren Bedürfnissen einzustellen.

Sind mehrere Bildschirme an den gesharten Desktop-PC angeschlossen, können diese so eingestellt werden, dass auch mehrere Mitarbeiter gleichzeitig beispielsweise eine Zeichnung oder ein Situationsfoto betrachten und diskutieren können.

Arbeiten, wo es den Mitarbeitern gefällt

Und wenn ein Mitarbeiter bzw. eine Mitarbeiterin mal eine ruhige Ecke braucht, um sich zu konzentrieren? Vorausgesetzt, die Arbeitsumgebung bietet den nötigen Platz, ist ein mobiler Desktop-Arbeitsplatz die Lösung. Dieser kann genauso flexibel wie ein Steh-Sitz-Schreibtisch gestaltet werden. Er ist im Idealfall mit robusten Rädern ausgestattet, sodass er bei Bedarf leicht verschoben werden kann.

Hot Desking ist im Handwerk durchaus interessant – zum Beispiel für einen „gesharten“
Desktop-Arbeitsplatz im Lager oder in der Werkstatt. (Bild: Ergotron Inc.)

Intelligentes Arbeiten auch auf engstem Raum

Darüber hinaus gibt es auch flexibel einstellbare Steh-Sitz-Schreibtisch-Lösungen speziell für den Einsatz auf kleinem Raum. Diese werden an einer Wand oder Trennwand montiert und können so auch dort positioniert werden, wo für herkömmliche Schreibtische kein Platz ist. Wichtig: Bei Nichtverwendung sollte es möglich sein, die Arbeitsfläche herunterzuklappen. Sie ragt dann nicht in den Raum hinein.

Fazit

Der Einsatz flexibler, benutzerfreundlicher Hot-Desking-Ausstattung kann einen positiven Einfluss darauf haben, wie Ihre Mitarbeiter einer gemeinsam genutzten Arbeitsumgebung gegenüberstehen. Wichtige Voraussetzung: Alle Mitarbeiter haben die Möglichkeit, ihren Arbeitsplatz individuell einzurichten und auf eine Weise zu arbeiten, die ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden fördert.

Tipp: Weitere Informationen zum Thema „Neue Technologien und Arbeitsformen“ bekommen Sie im Internet bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

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